Macbeth - Staatstheater Mainz 2013


... In „La luce langue“ überzeugt sie eher durch subtil gebildete Piani und Pianissimi als durch das zu brave Timbre. Die glitzernde Falschheit von „Si colmi il calice“ liegt ihr dagegen glänzend. Auch das hohe es in der „gran scena del sonnambulismo“ erreicht Hudson sicher und vor allem einwandfrei geformt und drucklos ...

... es bleibt der Eindruck einer erfahrenen, sicheren Sängerin, die man gerne in einer ihrer anderen Partien wieder hören würde.

(der-neue-merker.eu, 22.09.2013)






Star des Abends ist - neben dem Chor - naturgemäß die Hexe an seiner Seite, Lady Macbeth. Die Australierin Louise Hudson, die die Rolle in der zweiten Vorstellung übernahm, singt den Wahnsinn der herrschsüchtigen Lady nuancenreich und ausdrucksstark. Die süßen verführerischen Töne gelingen ihr maliziös; beklemmend die von Verdi geforderten „erstickten“ Gesänge. Und wenn der Irrsinn sie packt, erzittert das halbe Theater unter dem Furor ihrer Stimme ...

(Echo-online.de, 17.06.2013)






Für die Rolle der Lady Macbeth ... in der besuchten Vorstellung übernahm die australische Sopranistin Louise Hudson diese Rolle. Wobei ihr kurzfristiges Einspringen nicht zu bemerken war, so selbstsicher fügte sie sich ein. Im weißen Sommerkleid wirkt sie, als wäre sie die Unschuld in Person. Bei ihrer Nachtwandelszene im vierten Akt wandelt sie durch einen mit Urnen und Grablichtern gefüllten Trauerraum und besticht mit präziser Stimmführung.

(kulturfreak.de,  Juni 2013)


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